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Pokémon GO: Wie du am besten wilde Pokémon fängst – Tipps

Hier findest du Tipps für Pokémon GO, wie du am besten wilde Pokémon fängst und was es mit den Kreisen auf sich hat. Immer mehr angehende Pokémon-Trainer gehen seit dem Start von pg in Deutschland auf die Jagd nach wilden Pokémon. Wo dies zu Beginn noch relativ einfach ist und nur wenige Probleme verursacht, steigert sich der Schwierigkeitsgrad in höheren Leveln immer mehr (siehe zu wenige Pokébälle). In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du die wilden Pokémon am besten einfängst und verraten dir, was es mit den verschiedenen Würfen und Kreisen auf sich hat.

So fängst du wilde Pokémon in pg am effizientesten

Überall kannst du wilde Pokémon antreffen und mit zunehmendem Level werden selbige auch immer stärker. Daher ist es so wichtig, dass du dein Spielerlevel besonders zu Beginn schnell steigerst (siehe Erfahrung farmen). Doch wenn die Pokémon einen höheren WP haben, lassen sie sich auch schwerer einfangen – hierfür gibt es verschiedene Indikatoren und Hilfsmittel im Spiel.

Was die Kreise um das Pokémon bedeuten

Gruener Kreis: Dieses Enton ist einfach zu fangen

Gruener Kreis: Dieses Enton ist einfach zu fangen

Um jedes Pokémon findest du insgesamt 2 Kreise. Der eine ist statisch und verändert sich nicht – er zeigt die generelle Hitbox an, in die du deinen Pokéball werfen musst. Der farbige Kreis variiert in der Größe innerhalb der Hitbox und zeigt an, wie sehr sich das Pokémon gegen einen Fangversuch wehren wird.

Hat das Pokémon einen grünen Kreis, so wird es sich mit dem ausgewählten Pokéball sehr leicht fangen lassen. Es wird nicht viele Bälle abwehren und sich auch nur sehr selten nach einem erfolgreichen Wurf aus dem Pokéball befreien. Bei einem Pokémon mit einem gelben Kreis ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ausweicht oder sich aus dem Ball befreit schon deutlich höher – und umso dunklere die Farbe wird, desto schwerer ist es zu fangen.
Wenn ein Pokémon einen roten Kreis um sich hat, so zeigt dies, dass es wirklich extrem schwer zu fangen sein wird. Mit unter wird es sich aus Dutzenden Pokébällen in Folge befreien oder irgendwann einfach abhauen. Die Erfolgsaussichten ein solches Pokémon zu fangen sind ohne Hilfsmittel also sehr gering.

Auch die Größe der Kreise – und somit die Schwierigkeit, den Ball exakt zu werfen – verändert sich von Pokémon zu Pokémon.

Die Kreise können sich nach einer Befreiung in Pokemon GO verändern

Wenn sich das Pokémon aus deinem Pokéball befreit hat, so wird sich die Größe des Kreises verringern. Dies passiert pro Kampf in der Regel immer nur nach dem ersten Befreiungsversuch – der Unterschied ist jedoch zu Teilen enorm. Das bedeutet für dich: wenn sich ein Pokémon aus deinem Ball befreit hat, so ist es bei den weiteren Würfen deutlich schwerer zu treffen.

Superbälle, Hyperbälle und Himmihbeeren helfen beim Fangen

Die verschiedenen Pokebälle in der Uebersicht

Die verschiedenen Pokebälle in der Uebersicht

Mit Level 8 schaltet du die Himmihbeeren frei, welche du im Kampfmenü unten rechts auswählen und an das entsprechende Pokémon verfüttern kannst. Dadurch senkst du die Chance, dass es sich aus deinem Pokéball befreit enorm – auch die Farbe des Kreises wird sich nach dem Füttern im Normalfall etwas verbessern. Himmihbeeren erhältst du für LevelUps und an Pokéstops.

Tipp: Eine Himmihbeere gilt immer nur so lange, bis dein Pokéball das Pokémon getroffen hat. Wenn es sich dann dennoch befreit, musst du eine weitere Himmihbeere verfüttern, um den Effekt erneut zu erhalten.

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Ab Level 12 bekommst du dann auch Superbälle zur Hand, welche eine deutlich bessere Chance haben, ein starkes Pokémon zu fangen. Auch selbige kannst du unten rechts im Kampfmenü auswählen – die Farbe des Kreises ändert sich automatisch und zeigt dir nach dem Wechsel farbig an, ob sich etwas an der Fangchance geändert hat. Mit Level 20 kommen dann noch die Hyperbälle, welche eine weitere Verstärkung darstellen und noch stärkere Pokémon fangen können.

Es geht hierbei natürlich immer nur um prozentuale Chancen. Theoretisch kann sich wohl auch ein Pokémon mit WP30 und grünem Kreis aus deinem Superball befreien und ein Pokémon mit WP500 und rotem Kreis könnte beim ersten Versuch mit einem normalen Pokéball gefangen werden. Das ist aber eben beides extrem unwahrscheinlich, weshalb man sich spöter immer für die richtige Wahl des Balls entscheiden sollte.

Einige Pokémon wehren sich mehr als Andere

Die Schwierigkeit ein Pokémon zu fangen richtet sich nicht ausschließlich nach den WP – es geht auch um das Pokémon an sich.

Meiner Erfahrung nach befreien sich einige Pokémon deutlich häufiger und sind viel schwerer zu fangen, als Paradebeispiel könnte man hier Safcon nutzen. Ich bin mittlerweile Level 20 und treffe ab und an mal ein Safcon mit WP 100 oder höher, was eigentlich nicht für ein besonders starkes Pokémon spricht. Allerdings taucht es sofort mit rotem Kreis auf und lässt sich selbst mit Himmihbeeren und Superbällen nur sehr schwer und in mehreren Versuchen fangen. Auch Hornlius und Zubats lassen sich mit zunehmenden WP immer schwerer fangen, wohin gegen Taubsis, Habitaks, Paras, Traumatos und Krabbys weiterhin extrem einfache Opfer darstellen.

Bedeutet: Ein 500er Pokémon wie Traumato lässt sich in der Regel leichter fangen als ein 100er Safkon.

Generell solltest du also nicht auf die Wettkampfpunkte eines Pokémon schauen, sondern hauptsächlich auf die Größe und Farbe des Kreises – und dementsprechend deine Hilfsmittel bestimmen. Wenn sich herausstellt, dass der Aufwand um ein Pokémon zu fangen zu groß wäre, kannst du es auch einfach mal ignorieren. Es lohnt sich einfach nicht, 10 Superbälle für ein Safkon zu verschwenden!

Wie man den Ball in pg richtig wirft

Zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis zum richtigen Wurf. Viele Spieler fragen sich, wann genau sie den Pokéball loslassen sollen bzw. ob der Kreis zu diesem Zeitpunkt groß oder klein sein soll. Die Antwort ist etwas schwerer, denn es gibt 5 verschiedene Trefferarten!

  • Normaler Treffer der Hitbox
  • “Klasse”-Wurf für 10 Erfahrung extra
  • “Großartig”-Wurf für 50 Erfahrung extra
  • “Fabelhaft”-Wurf für 100 Erfahrung extra
  • Curveball, für 10 Erfahrung extra – stackend mit den anderen Würfen

Ein “Klasse” kommt zu Stande, wenn der farbige Kreis relativ groß ist und du in selbigen hereinwirfst. Beim “Großartig” muss der Kreis kleiner sein, etwa 2/3 und der Ball muss hineintreffen. Beim mit Abstand schwersten Wurf, dem “Fabelhaft”, darf der Kreis nur noch ganz klein sein und der Ball das Pokémon ziemlich mittig treffen. Ein Curveball ist, wie es der Name schon sagt, ein Ball den du in einer leichten Kurve wirfst – er kann mit den anderen Würfen kombiniert werden.

Im absoluten Idealfall wirfst du also einen Ball in einer leichten Kurve, er trifft das Pokémon genau in der Mitte und der Kreis ist möglichst klein. Das ist natürlich sehr schwer hinzubekommen, weshalb jeder Spieler selbst entscheiden muss, worauf er genau gehen möchte. Wenn man 50 Versuche benötigt, um einmal den “Fabelhaft”-Wurf hinzubekommen, empfiehlt es sich mehr auf die einfacheren “Klasse”-Würfe zu gehen. Selbige kann man fast immer treffen, da die Hitbox ja wirklich sehr groß ist 🙂

Meinen Erfahrungen nach zu urteilen erhöhen gute Würfe auch die Chance, dass das Pokémon im Ball bleibt und sich nicht mehr befreit. Ob dies allerdings wirklich so ist oder einer subjektiven Wahrnehmung entspricht kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht final gesagt werden.

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